Packliste: What to pack and what should be left @home

Heute mache ich mir mal Gedanken über eine Packliste für die anstehende Fagaras Tour.

Nur noch gute 2 1/2 Monate und es geht los nach Rumänien. Es geht also mehr und mehr ans Eingemachte. Bei den Vorbereitungstouren durfte ich dann schon mal feststellen das sich meine Meindl Air Revolution 3.1 doch nicht so bewähren und ich es mir damit nicht zutraue 10 Tage durchs Gebirge zu stiefeln. Es müssen also neue Schuhe her, da hilft nix.

Da ich schon diverse “Klassiker” durchprobiert habe, dachte ich mir “frag mal die Jungs&Mädels von Outdoorseiten.net. Das Forum ist echt unglaublich. Nach kürzester Zeit bekam ich schon echt gute Tipps. Kein übliches “du bist jetzt der 1000ste der nach Schuhen fragt”, nein mir wurde schnell und sehr freundlich geholfen bzw. versucht zu helfen. Klar hatte ich mich vorher schon schlau gemacht und auch selber mögliche Vorschläge gepostet, aber ich habe selten ein so gutes Forum erlebt. Daumen hoch.

Leider brachte der erste Tipp “Scarpa Triolet” noch nicht den gewünschten Erfolg. Tolle Schuhe, aber der letztendliche Übeltäter, mein zu hoher Spann, machte mir dann doch einen Strich durch die Rechnung.

Eine Chance blieb aber noch: schuh-keller.de. War mir bisher kein Begriff, wird aber an allen Ecken und Enden im Outdoorforum genannt. Kann also nicht so schlecht sein. Die Seite macht einen seriösen und kompetenten Eindruck und hey da gibts auch kostenlose Beratung. Also nix wie angerufen und mal nachgefragt. Von der Beratung war ich dann auch echt begeistert. Es war wirklich ein reines Beratungs- und kein stumpfes Verkaufsgespräch. Letztendlich wurde mir dann zu Hanwag oder La Sportiva geraten und am besten zu Modellen mit verstellbarer Zunge. Somit habe ich kurzerhand mal 2 Schuhe geordert. Zunächst den nicht ganz günstigen La Sportiva Nepal Trek Evo. Es hätte gerne auch einer aus ner anderen Serie seien dürfen, aber nur die Nepal Serie hat die verstellbare Zunge. Von daher: Augen zu und durch. Wenn er passt freuen sich die Füße und die viele Kohle ist schnell vergessen. Der zweite Kandidat wäre dann der Hanwag Friction GTX. Wir mir heute jedoch mitgeteilt wurde ist dieses neue Modell noch nicht verfügbar oder zumindest nicht so schnell wie ich ihn haben will. Daher wurde kurzerhand zum Hanwag Zenit GTX gewechselt. Und hey der kostet auch einige Schleifen weniger als der La Sportiva. Wenn er passt umso besser. Mich mach lediglich die eine schlechte Bewertung bei Globi etwas hellhörig. Aber da kann man ja nochmal nachhaken.

Soviel also zu den Schuhen. Als weiteres großes Thema habe ich mir den Rucksack vorgeknöpft. Dabei steht für mich nicht der Purismus&Minimalissmus der UL-Trekker im Vordergrund, nein ich möchte einfach eher mit Sinn und Verstand losziehen. Soll heißen: ich bin gerade so gut trainiert und will bald durch die Berge latschen. Und viel Gepäck bzw. schweres Gepäck führt hier schnell zu einem eher weniger erfreulichen Wandererlebnis. Also habe ich mich auch hier mal im Forum von outdoorseiten.net umgehört und ebenfalls viele schnelle und gute Ratschläge bekommen.

Als Ausgangsfrage stand dabei für mich auf dem Papier ob es sich tatsächlich lohnt 150-200€ in einen neuen Rucksack zu investieren, wenn man doch schon einen relativ guten, wenn auch locker über 10 Jahre alten, Rucksack hat. Die Meinungen dazu gingen zu locker 85% in die Richtung: ja es lohnt sich und bei längeren Toren ist weniger oft mehr. Also mal frisch ans Werk und mal grob durchgerechnet was da so auf die Wage kommt wenn man mal munter drauf los packt. Und siehe da, schon sind beinahe 20kg zusammen. Autsch. Ok klar ist das machbar, wenn ich bedenke was wir jährlich so aus Dong schleppen. Aber 10 Tage Rumänien sind dann doch was anderes. Hier besteht also womöglich Handlungsbedarf. So habe ich mir dann mal den Osprey Aether 70 und direkt mal verglichen. Er ist mit seinen ~2,3kg gute 700-800g leichter als mein alter BigPack, sitzt einen Tick angenehmer und bietet ein paar nette Extras, die aber auch nicht zwingend notwendig sind. Doch ist das nun die ultimative Lösung oder darf es noch etwas weniger sein? Weniger sowohl in Sachen Gewicht, als auch in Sachen Extras und Preis. So schwören scheinbar auch viele auf den den sehr leichten Lightwave Ultrahike 60. Mit seinen ~1,2kg in der Klasse nahezu ungeschlagen (wenn man nicht noch selber Hand anlegen will) und er soll auch locker bis zu 18kg vertragen.

Ich bin gespannt wie sich der Lightwave so im Vergleich schlägt. Mit etwas Glück kriege ich ihn noch diese Woche und kann direkt vergleichen.

Die letzte Gewichtsoptimierungs-Möglichkeit stellt meine Isomatte dar. Hier sollte an sich eine Thermarest mit auf reisen gehen und ich ging von einem Gewicht von ca. 500-700g aus. Aber Pustekuchen, das Ding wiegt satte 1,2kg. Und das Packmaß ist auch nicht so prickelnd. Da kamen die Hot Offers von Outdoorfair.de ganz recht. Der Shop sitzt hier in Dortmund, mein Wechsel Intrepid 2 ZG ist von dort, habe also gute Erfahrungen mit dem Shop gemacht und aktuell gibts die Exped SIM Light 2,5 SL als Auslaufmodell für 45 statt 65€. Das freut doch und ist preislich im Rahmen. Ein wesentlich kleineres Packmaß und mit 640g nur gut halb so schwer wie die alte Thermarest, da freut sich auch der Rücken.

Der Vollständigkeithalber dann noch die weiteren Testbestellungen für diese Woche (und hoffentlich für lange Zeit):
Mountain Equipment Rainfall als Hot Offer
The North Face Resolve Pant
Mammut Castor Pants (z.Z. Sonderkation für 190 statt 270€, sonst hätte ich sie kaum bestellt)
The North Face Apex Trekking (hatte ich ja schon mal als Hot Offer bestellt, da aber in Long, was nicht passte)

Bin gespannt wie sich die Sachen so machen und mal gucken was ich alles behalten Werde. Die Schuhe sind eh ein Muss, eine Regendichte Hose auch. Die ganzen Artikel um Gewicht zu sparen…na mal gucken. Gut die Isomatte bleibt wohl auf jeden Fall, allein schon wegen des viel besseren Packmaße.

In diesem Sinne…good fight, good night.

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Categories: Preparing for Romania

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