Preparing the Trip Part X…okay we did it once more

An sich waren die Vorbereitungstouren ja mit der 2 tägigen Eifelrunde abgeschlossen, aber dann kam ja noch ein neuer Rucksack daher, Herr K. hat endlich seine neuen “Ackerpömps” erhalten, somit versteht es sich ja fast von selbst das ein weiterer Sonntagstrip eingelegt werden musste.

Irgendwie wollte sich dafür keine so rechte Strecke anbieten und somit beschlossen wir ohne große Planung die Gegend um Wetter a.d. Ruhr unsicher zu machen. Die Rucksäcke mit gut 20kg beladen ging es mit der Bahn los und keine 20min später standen wir “Planlosen” dann in Wetter. Die grobe Richtung, zurück nach Witten über die Hügel entland der Ruhr, stand fest, nur wie den Einstieg finden? Ach nicht lange fackeln, ein kurzer Blick auf die Infokarte am Bahnhof und rein in den Wald.

So taperten wir dann fröhlich und mit gewohnt schnellem Schritt los. Gut ich kannte das Gefühl schon mit so viel Last zu wandern, ich wollte aber mal gucken wie es dem Kempa damit ergeht. Im schlimmsten Fall hätte ich bei dem Tempo nach einiger Zeit die Notbremse ziehen müssen, weil sich dann meine Knochen und/oder meine Puste beschwert hätten, aber ich wollte halt wissen wie gut es denn um selbige beim Wanderkollegen bestellt ist.

Es ging auf einer wirklich netten Waldroute über die Hügel und wir entfernten uns dabei immer weiter von der Ruhr, an der wir ja eigentlich entlang wandern wollten. Nur irgendwie schien es da, außer einer landstraße, keinen passenden Weg zu geben. Aber egal wir hatten trotzdem Spaß. Und siehe da, die Steigungen in Kombination mit dem ordentlichen Gewicht zeigten dann doch schnell ihre Wirkung. So musste der übliche kempersche Spontanantritt an einer Steigung schnell einem gemächlichen Marschtempo weichen. Auch wurde mir schnell bestätigt das der Todfeind von Füßen in schweren Trekkingstiefeln eindeutig asphaltierte Straßen sind. War ich bisher immer Derjenige der über den ollen Untergrund bei unseren Touren gemeckert hat, konnte Herr Kempa dies nun auch mal am eigenen Leib erfahren. Insofern kann man auch von dieser Tour mal wieder sagen: Testzweck erfüllt. Die neuen Schuhe passen, sie wollen aber auch das passende Gelände als Einsatzort haben.

Insgesamt waren wir damit dann doch mal etwas langsamer als sonst unterwegs und schafften es dann irgendwie wieder zurück an die Ruhr und sogar zum Berger-Denkmal, was wir mal sehen wollten. Dort wurde dann noch eine kurze Pause eingelegt und wir genossen den Blick über die Ruhr, um danach weiter gen Witten zu pilgern um die Heimreise anzutreten. Mit geschätzten gut 15km war die Tour zwar deutlich kürzer als sonst, hatte aber dafür auch rechte nette Steigungen und Abstiege zu bieten. Und 22kg schleppt man ja auch nicht mal so eben 35km durch die Gegend. Rund-rum schon eine gelungene Wanderung, halt in dem Rahmen wie man sie hier im Ruhrpott finden kann. Für ein Training absolut nicht verkehrt. Wir haben uns auf jeden Fall mal vorgenommen dir Hügel dort etwas näher zu erkunden.

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Categories: Preparing for Romania

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