Quantum-Hood vs. LS Commute Zip Thru

Klamotten von Icebreaker sind noch gar nicht so lange auf dem Outdoor Markt, gemessen an vielen anderen Firmen, haben sich aber doch sehr schnell einen ziemlich guten Ruf erarbeitet. So findet sich in allen Möglichen Packlisten schon fast standardmäßig ein Produkt der Firma. Meist im Bereich T-Shirts, von denen ich auch schon eins mein eigen nenne und durchweg zufrieden bin. Beim WSV von Bergzeit.de gab es nun die Möglichkeit diverse Produkte in bewährter Icebreaker Merino Qualität zu einem günstigen Kurs zu erstehen. Ich habe mich mal spontan für
Quantum-Hood und LS-Commute-Zip-Thru entschieden.

Hier zunächst die technischen Details (lt. Hersteller):

Quantum-Hood LS-Commute-Zip-Thru
GT260 terry loop GT260 terry loop
Articulated sleeves Set in sleeves
Eyelet gusset for ease of movement and increased venting Stitching detail to shoulder seams
Chest pocket Hand pockets
Drop-tail hem Reflective piping at right back yoke
Icebreaker logo and GT wordmark Icebreaker pip label
420g 440g
USD $126.00 – USD $180.00 (deutscher Händlerpreis 159€) USD $122.50 (deutscher Händlerpreis 129€)

Der Einsatzzweck soll hier bei sportlichen Aktivitäten bei etwas kühleren Temperaturen bis runter um die 0°C liegen. Ob nun Joggen, Trekking, Ski- oder Rad-Fahren, vom Grundprinzip her sollten hier beide geeignet sein. Aber auch auch im Alltag dürfen sie gerne eine gute Figur machen. Farblich sind sie recht neutral gehalten und lassen sich daher auch so problemlos tragen.

Auf Grund des besseren Aussehens habe ich mich direkt für das Model Quantum-Hood entschieden. Die Farbe des Commute weicht leider etwas von der Abbildung ab und hat einen leichten Grünstich der mir nicht so zugesagt hat. Da aber zum Großteil identische materialen verwendet werden, denke ich das man meine folgenden Beobachtungen beim Tragen außerhalb des Wohnzimmers durchaus auf Beide Kandidaten projizieren kann was die Isolationsleistung etc. angeht.

Vom Tragekomfort her kann man nicht meckern. Beide fühlen sich sehr angenehm an, wie man es von den Icebreaker Kleidung auch nicht anders gewohnt ist. Mir scheint es als sie hier die Quantum-Hood einen Tick weiter geschnitten. In der Größe M sitzen sie für mich mit 1,78m und 78kg passend, wobei die Commute noch etwas körperbetonter ist. Mit anderen Worten: meine latent vorhandene Plautze war etwas deutlicher sichtbar.

Ohne sich sportlich zu betätigen würde ich dann mal behaupten das man sich durchaus bei grob am 5°C bis 10°C vor die Tür wagen kann ohne zwingend eine zusätzliche Jacke tragen zu müssen. Natürlich spielt hier das persönliche Kälteempfinden durchaus eine Rolle und auch mit einem normalen Pullover lässt es sich ggf. bei den Temperaturen schon aushalten. Aber bei sportlichen Aktivitäten sieht es da schon wieder anders aus.

Da aktuell aber auch eher Temperaturen von -15°C – 0°C herrschen, habe ich die Quantum-Hood jeweils mal einer Softshell (Mammut Ultimate Pro) oder auch mit einer dickeren Fleece-Jacke kombiniert getragen und es war sehr angenehm. Auch die dünne Kapuze ist hier durchaus praktisch. Sie schmiegt sich recht eng an den Kopf ohne dabei jedoch zu drücken. Und man muss wohl auch keine Angst haben das sie einem vom (Fahrt-)Wind mal vom Kopf gerissen wird.

Weiterhin noch erwähnenswert ist, dass die Quantum-Hood keine Seitentaschen aufzuweisen hat. Dafür aber eine Tasche am Rücken wo sich Kleinigkeiten wie z.B. ein Müsliriegel oder auch Perso&Busfahrkarte unterbringen lassen.

Letztendlich läuft es hier auf eine Geschmacksfrage hinaus, denn gut sind beide Produkte. Ich persönliche finde die Quantum-Hood Variante halt etwas schicker und vermisse die seitlichen Taschen auch nicht wirklich. Da ist die Kapuze etwas praktischer. Den Preis finde ich allerdings an sich etwas zu hoch angesetzt. Ich habe beide nur bestellt da sie gerade im Angebot waren. 139€ bzw. 159€ sind schon eine ziemliche Hausnummer und auch wenn alle Icebreaker Produkte ja durchaus einen Tick zu teuer sind, schöpft man hier wirklich aus dem Vollen des gerade noch Erträglichen.

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Categories: Gear and Info

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