Spaß mit dem Windows-Indexdienst

Damit Kunden bestimmte Daten zwischen Server und Laptop hin und her kopieren können und sich nicht mit Copy&Paste rumschlagen müssen, haben wir ein kleines Tool was eben selbiges für den Kunden erledigt.

Was macht das Tool? Nun grob umrissen Folgendes:
– kopiere Daten von der Quelle in einen tmp Ordner auf dem Ziel
– lösche die vorhandene alte Datensicherung vom vorherigen Kopiervorgang, falls vorhanden
– sichere die vorhandenen Daten im Ordner Datensicherung
– verschiebe die tmp Daten zum Ziel

An sich keine wilde Sache könnte man meinen. Wenn, ja wenn da nicht der Windows-Indexdienst wäre.

Nehmen wir mal an der Kunden wählt als Quelle den Order “Serverdaten” und das Ziel soll der Ordner “DatenLaptopdaten” sein.

Jetzt kopiere man also “Serverdaten” nach “Datentmp”.
Alles bestens.
Nun lösche man den Order “DatenDatensicherung” und lege diesen neu an.
Dann will man den Ordner “DatenLaptopdaten” nach “DatenDatensicherung” verschieben.

Tja dumm gelaufen, geht nicht denn Windows behauptet nun das der Ordner “DatenLaptopdaten” nicht existiert, obwohl er doch vorhanden ist.

Nur warum ist das so? Ganz einfach. Nehmen wir an in unserem Order “Daten” gibt es nur die zwei Ordner “Datensicherung” und “Laptopdaten”. Diese wurden jetzt von Windows mit einem Index versehen, der Einfachheit halber 1 für “Datensicherung” und 2 für “Laptopdaten”. Jetzt löschen wir aber Datensicherung. Damit gibt es kurzzeitig nur noch einen Unterordner in “Daten” und der bekommt jetzt den Index 1. Wenn wir nun aber “Laptopdaten” kopieren wollen, wird Windows steif und fest behaupten der Ordner sei nicht da, weil es noch immer denkt der müsse den Index 2 haben, der ja in der Tat nicht mehr vorhanden ist.

Dumm gelaufen.
Hier gibt es nun zwei banale Behelfsmethoden.
1. Indexdienst abschalten
2. Den Ordner “Laptopdaten” in “Allgemeine Laptopdaten” umbennen. Denn so kriegt der Ordner auf jeden Fall einen Index der kleiner ist als der Ordner “Datensicherung”

Ok alles keine so wirklich sinnige Sache und es lässt sich noch besser lösen, aber ich wollte mich auch nur mal über das nervige Verhalten von Windows auskotzen.

In diesem Sinne: danke fürs zuhören.

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