Firefox ProShell und Osprey Atmos 35

Nachdem ich ich meine letzten Neuanschaffungen jetzt auch mal ein wenig testen konnte, hier mal ein kleines Fazit.

Mountain Equipment Firefox ProSehll
Zunächst zur Firefox ProSehll von Mountain Equipment. Mit der Jacke bin ich wirklich sehr glücklich denn sie entspricht genau dem was ich gesucht habe. Das Gewicht von nicht mal 300g ist nahezu unschlagbar, dazu passt mir die Jacke ziemlich gut und sie ist dicht. Nicht nur Regen&Schnee finden keinen Einlass, nein wie ich heute bei guten -15°C mit pfeifendem Wind feststellen konnte, sie hält auch gut dicht. Eine Windstopper Softshell mag hier noch mehr leisten, aber heute wurde mir am Oberkörper doch recht warm als ich sie mal über meiner Wolljacke angezogen habe. Auch ein 15kg Trekkingrucksack konnte ihr nichts anhaben und ich gehe auch davon aus das sie auch 20-25kg locker wegstecken kann. Das Material macht einfach einen sehr robusten Eindruck und kann voll überzeugen. Wer also eine minimalistische Jacke sucht die Wind&Wetter trotzen kann, macht mit der Firefox ProSehll sicher nichts verkehrt. Andere bieten vielleicht mehr Taschen, sind dafür aber auch schwerer und auch teilweise einige hundert Euro teurer.

Osprey Atmos 35
Schon vom Osprey Aether 70 war ich ja an sich recht begeistert, musste in nur schweren Herzens dann doch zu Hause lassen, da er einfach nicht zu meinem Rücken passen wollte. Somit war ich etwas im Zweifel ob der Atmos nicht auch bei mir scheitern würde. Den bei Rucksäcken ist es ja gerne mal wie mit Schuhen. Wenn einem ein mal der Leisten nicht passt, dann kann man die anderen Modelle des Herstellers oft auch vergessen.

Zum Glück ist es hier nicht so. Der Atmos glänzt mit ähnlichen Vorzügen wie die Aether und sitzt bei mir recht angenehm. Er gehört mit 1,3kg zu den leichteren Kandidaten in seiner Klasse. Hier noch mal ein kleiner Überblick meiner Kandidaten Auswahl:

  • Osprey Atmos 35 (35l) 1320g
  • Deuter ACT Lite 40+10 (44l) 1500g
  • Ortlieb Elevation 32 (32l) 1280g
  • Pieps Alpinist 35 (26l) 1230g
  • Black Diamon Speed 40 1350g
  • Salewa Mountain Guide Pro 38 (38l) 1750g
  • Mammut Trion Pro 35+7 (35+7l) 1530g
  • Mammut Trion Guide (35+7l) 1550g

Für UL Begeisterte sind alle womöglich noch zu schwer denn es gibt Produkte, beispielsweise von GoLite, die noch deutlich weniger wiegen. Aber dann muss man meistens auch auf ein paar Annehmlichkeiten verzichten und es stellt sich halt immer die Frage was im wahrsten Sinne des Wortes ‘schwerer wiegt’.

Um also beim Osprey Atmos und seinen netten Features zu bleiben. Da wären zunächst die kleinen Netztaschen am Hüftgurt. Dort kann man wunderbar kleine Dinge wie z.B. Kompass, Buff, Messer, Schokoiegel etc. verstauen und hat sie direkt griffbereit. Etwas was den UL Modellen meist fehlt, denn jeder Reißverschluß wiegt ja auch etwas.

Wie auch schon der große Bruder Aether kann der Atmos dann durch eine wunderbar große ‘Ladeluke’ überzeugen. Dadurch wird es nicht nur erleichtert den Rucksack zu befüllen, man kann ggf. auch mal Gegenstände schneller entnehmen ohne dabei erst mehrere andere herausnehmen zu müssen.

Dazu kommen an der Front dann noch 2 Fächer. Eines zum “Schnellzugriff” für Regenjacke oder Weste und eines um etwas Kleinkram, wie z.B. auch mal Karte oder Wanderführer, unterbringen zu können. Ein Netzbeutel ist als drittes Fach noch im hinteren Bereich vorhanden, nebst Aufhängung für den Schlüssel. Hier darf man nur keine allzu starren/dicken Gegenstände reinpacken, da diese sonst mit mit dem Rest im Hauptfach kollidieren.

Für mich damit insgesamt eine sehr runde Sache mit der passenden Kombination aus relativ wenig Gewicht bei viel Stauraum und passendem Kofort. Einziges Manko: er ist nicht gerade regendicht. Zwar ist das material recht robust, aber in einem Schauer sollte man schnellsten ein Rucksack-Kondom überziehen.

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